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<ALLGEMEIN>

DAS  ABC  FÜR  EIN  GESÜNDERS  LEBEN

es muss nicht Diät oder Leistungssport sein -

auch kleine Schritte erzielen langfristig Wirkung.

Und schon eine Umarmung am Tag kann Wunder wirken...

 

viele Ratgeber raten uns zu Diät, viel Bewegung und Disziplin.

Tatsächlich muss aber niemand sein Leben total auf den Kopf stellen.

Denn schon Kleinigkeiten machen oft den entscheidenden Unterschied.

Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung,

Christa Roth-Sackenheim von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie

und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, und

Erika Baum, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für

Allgemein- und Familienmedizin geben ein paar Hinweise

für ein gesünderes Leben.

 

ATMUNG :

bewusst ein- und ausatmen und dabei bis vier zählen -

das erdet, reduziert Stress und kann Körper und Seele in ein

Gleichgewicht bringen

 

BOTENGÄNGE :

gerade im Büro und auch zu Hause auf dem Sofa sitzen wir viel zu

lange an einem Stück. Also : Kollegen Kaffee bringen oder

persönlich mit Mitarbeitern aus anderen Abteilungen ins Gespräch kommen

statt E-Mails zu schreiben. Kurz : jede Chance nutzen, um auf zu stehen

und sich zu bewegen.

 

CHLOROPHYLL :

das Blattgrün regt die Blutbildung an und hat eine entgiftende Wirkung.

Darüber hin aus enthalten die pflanzlichen Lebensmittel, in welchen es

enthalten ist, viele weitere günstige Stoffe und sollten da her den

Hauptteil unserer Ernährung aus machen.

 

DUSCHEN :

klar, niemand soll und will müffeln. Je doch ist es ratsam, einfach

mal die Seife oder das Duschgel weg zu lassen, denn ein zu Viel zerstört

auf die Dauer unsere Hautflora.

 

ENTSPANNUNG :

progressive Muskelentspannung ist ein ideales Mittel, sich auf die

Schnelle zu erden. Einfach den ganzen Körper für einige Sekunden voll anspannen -

beim darauf folgenden los Lassen strömt unser Blut in die Muskeln, und

Entspannung macht sich breit - bis in den Kopf.

 

FASTEN :

es geht nicht darum, über Tage auf Essen zu verzichten.

Schon regelmäßig kurze Fastenintervalle von acht bis zwölf Stunden genügen,

um die Körper eigene Müllabfuhr an zu kurbeln.

 

GEMÜSE :

fünf Portionen sollen es am Tag sein - drei Mal Gemüse, zwei Mal Obst.

So wird unser Organismus mit ausreichend Mineralstoffen, Vitaminen und

Ballaststoffen versorgt. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe

können zusätzlich Krankheiten vor beugen.

 

HAUTKONTAKT :

Berührungen durch geliebte Menschen stärken so wohl unsere seelische

Gesundheit als auch unsere Abwehrkräfte. Geht gerade nicht - dann gibts

einen Trick : in dem man sich selbst streichelt, zum Beispiel

beim sanften Eincremen nach dem Duschen.

 

INHALIEREN :

wer sich angeschlagen fühlt, der kann die Flimmerhärchen der

Bronchien durch Inhalieren zum Beispiel durch eine Kochsalzlösung

unter stützen. An sonsten gilt :

Rauch und den da mit verbundenen Feinstaub in jeglicher Form meiden.

Denn an sonsten wird unsere Abwehr geschwächt und Giftstoffe können

leichter in unseren Körper gelangen.

 

JOGGEN :

einfach regelmäßig am anderen Ende des Parkplatzes parken

oder eine Bushaltestelle früher aussteigen und den Rest des Weges stramm gehen oder

joggen.

 

KAUEN :

gut gekaut ist halb verdaut - kennen wir.

Vor allem aber fördert das langsamere Essen unser Sättigungsempfinden.

Und das Kauen ist ja auch noch gut für unser Gebiss, weil das

Kauen eine reinigende Wirkung hat.

 

LICHT :

statt Raucherpausen sollte es regelmäßig Lichtpausen geben.

Denn so steigt unsere Stimmung. Und zusätzlich kann man

besser schlafen, da man tagsüber wacher war.

 

MUNDHYGIENE :

Zahnseide oder Interdentalbürstchen sind ideal,

um die Zahnzwischenräume säubern zu können. Dies beugt

Zahnfleischproblemen vor, welche wieder um etliche

andere Erkrankungen triggern können.

 

NÜSSE :

statt Chips oder andere Snacks soll man sich eine Hand voll Nüsse gönnen.

Denn Nüsse enthalten viele Wert volle Fettsäuren. Aber nur Natur, nicht

geröstet, und nicht gesalzen.

 

O wie OBST : siehe unter Gemüse

 

PAUSE :

wer merkt, dass er an seine Grenzen kommt, der sollte eine

bewusste Pause einlegen. Aber ohne Smartphone.

Und : wer sich immer mehr oder immer öfter fremd bestimmt fühlt,

der sollte die Reißleine ziehen, da es sonst für die Psyche problematisch werden kann.

 

QUATSCH :

Lachen ist gesund und macht uns glücklich - das beweisen immer mehr Studien.

Und wenn es in diesem Moment nix zu Lachen gibt ?

Unser Gehirn lässt sich einen Trick gefallen :

einfach aktiv lächeln oder grinsen.

Also : Mundwinkel nach oben und für zehn Sekunden so bleiben.

 

RÜCKENLEHNEN-DRÜCKEN :

einfach beim Sitzen öfter mal gegen die ( feste ) Stuhlrückenlehne drücken.

Das stärkt Rücken- und Bauchmuskulatur und verbessert so nachhaltig

unsere Körperhaltung.

 

SCHLAFEN :

guter Schlaf ist ganz entscheidend für unsere Gesundheit.

Dieser sollte also nie zu kurz kommen. Und am besten : seinen eigenen

Tag-Nacht-Rhythmus finden, diesen wenig oder gar nicht stören, um so

erholsam zu schlafen.

 

TREPPE :

Treppe nutzen - Aufzug und Rolltreppe ignorieren.

So gewinnt man zusätzlich Bewegung für Herz und Kreislauf.

 

URLAUB :

es muss nicht die große Reise sein. Schon ein wenig Auszeit in der Umgebung

wirkt sich positiv auf unser wohl Befinden aus.

 

VOLLKORN :

wer zu Vollkornprodukten greift, der nimmt zwar Kohlenhydrate auf,

aber auch wichtige Ballaststoffe.

 

WASSER :

nicht Softdrinks oder Saft oder Cola trinken - Wasser ist natürlich und

sehr gut für unseren Organismus und seinen Stoffwechsel.

 

XENOPHILIE :

hier bei geht es um den Mut und die Offenheit für Fremdes.

Öfter mal was Neues aus probieren, neugierig bleiben und sich mit

anders Denkenden aus tauschen - das stärkt unser selbst bewusst Sein

und kann unsere Seele robuster machen.

 

YOGA :

Yoga ist eine ideale Bewegungsform, sich Bewegung zu gönnen.

Denn durch die Meditationselemente tun wir auch etwas Gutes für unsere

psychische Gesundheit.

Und wer kein Yoga mag, der sucht sich eine andere Bewegungsform, die ihm

Spass macht. Wichtig : die Regelmäßigkeit.

 

ZUCKER :

nein, nicht total auf Zucker verzichten. Aber kontrolliert ein setzen.

Mehr als fünfzig Gramm am Tag sollten es nicht sein.

Daher : einfach den Tee oder den Kaffee ohne Zucker trinken, bis

man sich auch daran gewöhnt hat.

 

Quelle :

WAZ vom 09-04-2018

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